A11(#4) Dominantseptakkord

Der Akkord A11(#4) besteht aus den Tönen A – C# – E – G – B – D – D#.

Der Klang lädt beim ersten Tippen.

Die Akkordtöne, einer nach dem anderen

AGrundton

Grundton

Der Grundton, auf dem der Akkord aufgebaut ist — A.

C#Terz

Große Terz

Vier Halbtöne — macht den Akkord zu Dur (heller, fröhlicher).

EQuinte

Reine Quinte

Sieben Halbtöne — das stabilste Intervall, verstärkt den Grundton.

GSeptime

Kleine Septime (♭7)

Zehn Halbtöne — die kleine Septime (Dominantseptime). Fügt bluesige Spannung hinzu — typisch für Dominantsept- und Mollseptakkorde.

BErweiterung

None (9)

Eine None (9) — farbige Erweiterung einen Ganzton über der Oktave.

DErweiterung

Undezime (11)

Eine Undezime (11) — eine schwebende, luftige Färbung oben auf dem Akkord.

D#Erweiterung

Erhöhte Undezime (♯11)

Eine ♯11 — die helle, schwebende lydische Färbung.

🎹 Modale Analyse

Dieser Akkord ist so reichhaltig, dass er nicht in eine einzige Tonleiter passt: Er ist ein Polyakkord (eine Upper Structure), der Spannungen aus mehreren Tonleitern gleichzeitig stapelt. Er funktioniert nicht wie eine Dominante, die aufgelöst werden will — er ist pure Klangfarbe: Stell dir einen Dreiklang vor, der über einem fremden Basston schwebt, ein Klang, wie er bei Reharmonisierung und in modalen Passagen verwendet wird. Um ihn zu verstehen, folge der Noten-für-Noten-Aufschlüsselung oben.

🎸 Genres

Moderner Jazz · Fusion · Film- und TV-Musik · Impressionismus

11(#4) in allen Tonarten

Weitere A-Akkorde